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Ein Festmahl nach dem anderen

10.08.2014 – 11:08 Uhr Düsseldorf – 21:08 Uhr Cambridge
Die Woche bestand grundsätzlich aus harter Arbeit. Raewyn war zwar morgens da und hat mir etwas geholfen, aber dennoch war ich bis 5 oder 6 Uhr beschäftigt. Die Abende bestanden dann hauptsächlich aus Fernsehen und frühem Schlafen. Es ist definitiv nicht leicht für mich und ich habe auch um etwas Entlastung gebeten, weil ich so keine weiteren 5 Wochen durchhalte, zumal es tagsüber ziemlich einsam ist.
Freitagabend habe ich mich mit Steffi verabredet: Sie arbeitet nur 20 Minuten von mir entfernt und ist schon seit Februar hier. Zusammen sind wir ins Stables nach Cambridge gefahren und haben uns jeweils einen Burger und einen Nachtisch gegönnt. Steffi hatte belgische Waffeln (die nicht wie originale belgische Waffeln aussahen, aber gut) und ich habe mir ein Eis bestellt. Das Essen war unheimlich gut und super günstig, kann ich also nur weiterempfehlen. Wir haben uns dabei über alles mögliche unterhalten und sie hat mich nachdenklich gemacht als sie meinte dass ich viel zu viel arbeiten würde (ich bekomme ja schließlich kein Geld). Immerhin hatte ich dieses Wochenende keinen ganzen Tag frei, sondern jeweils erst ab mittags und mein Gastvater war tatsächlich genervt dass ich den Samstagnachmittag frei haben wollte.
Aber da waren Felix und Lara nun einmal gerade in Hobbiton, sodass sie in meiner Nähe waren und ich mich mit ihnen treffen konnte, obwohl sie eigentlich 1 1/2 Stunden von mir entfernt wohnen. Beide haben mit der gleichen Agentur zusammen gearbeitet und werden beide von Chris betreut, woher Lara meine e-mail Adresse bekommen hatte. Auch wir sind was Essen gegangen in einem neuen italienischen Restaurant in Matamata. Da mich niemand fahren konnte habe ich Allans Auto genommen (Gott sei Dank ein Automatikwagen) und bin selbst gefahren. Zum ersten Mal, direkt alleine und ich habe so gezittert. Schließlich habe ich ein paar Geschichten von Unfällen gehört, die durch Touris auf der falschen Straßenseite gefahren sind. Das war der Grund weshalb ich langsam und sehr konzentriert gefahren bin und habe es tatsächlich ohne Zwischenfall geschafft.
Lara und Felix sind beide wirklich super nett und liebenswert, ich habe Tränen gelacht bei den Erzählungen von Felix: Entflohene Kühe weil er ein Tor vergessen hat zu schließen und Kühe die ihn hassen – seiner Meinung nach. Wir versuchen uns auf jeden Fall noch einmal zu treffen, spätestens zurück in Deutschland (was dann vermutlich als große Party mit allen zusammen enden wird). Aber auch hier habe ich festgestellt dass ich viel zu viel zu tun habe – Lara hat mindestens einen Tag pro Woche frei und bekommt 50$ die Woche zusätzlich und Felix muss gar nicht arbeiten, wenn er keine Lust hat. Sein Gastvater sagt dass er auch für mehrere Tage wegbleiben kann, wenn er das möchte.
Diesen Morgen habe ich deshalb mit Raewyn gesprochen und sie versucht mich zu entlasten – ich kann und will das sonst nicht. Zumal mein Gastvater manchmal sehr ätzend sein kann (er hat mich noch nicht persönlich angemotzt, sollte er auch besser nicht, dann bin ich nämlich weg). Leider hat sie sich auf der gestrigen, letzten Jagd die Rippen entweder geprellt oder gebrochen, weshalb sie mir vermutlich nicht so furchtbar viel helfen kann.
Heute nach der Arbeit waren die Eltern von Allan zum Lunch da und es gab gutes Brot, verschiedene Kuchen, Suppe und Pancakes – ein wahres Festmahl also. Danach habe ich mich mit Tess in Cambridge getroffen und bin wieder selber gefahren. Eigentlich wollte wir eine Bootstour machen, aber wir hätten zu viert sein müssen, weshalb wir stattdessen einfach ein paar Skatern zugeschaut haben. Danach sind wir noch im Onyx essen gegangen, ziemlich teuer, aber sehr lecker. Während Tess sich einen Salat mit Meeresfrüchten gegönnt hat, habe ich einen Fisch mit Kartoffelpüree bestellt und lange nicht mehr so gut gegessen. Zuhause hatten wir in der letzten Woche ziemlich viel Fastfood. Wir haben ausgemacht dass wir demnächst irgendwann zum Tongariro Nationalpark fahren und am 22. werden wir mit Anna und Katrin zusammen in Hamilton feiern gehen – letztere ist jetzt mit dem Neffen ihrer Gasteltern zusammen, was wir alle schon nach Rotorua vorhergesagt haben. Ich hoffe für sie, dass es lange halten wird. Nächstes Wochenende geht es vielleicht in die Höhlen mit den Glühwürmchen, dann vermutlich mit Lara und Felix und Morgen gehen wir mit der Familie und Freunden zu einer Quiznacht in einen Pub, wo ich hoffentlich neue Leute kennen lernen.


10.8.14 11:09
 
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