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Goodbye North Island - Hello South Island

14.09.2014 - 10:22 Uhr Düsseldorf - 20:22 Uhr Picton
Mal wieder ist etwas Zeit vergangen seit ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Der Sonntag in Napier war der Wahnsinn! Da ich zu einer cold water challenge nominiert worden bin habe ich beschlossen diese im National Aquarium abzuschließen. Dort kann man nämlich mit Haien schwimmen gehen. Das Wasser hat dort die Temperatur wie sie gerade draußen im Ozean herrscht und nur um es noch einmal zu erwähnen: Hier ist gerade Winter. Es war also verdammt kalt.
Die Haie (Breitnasen-Siebenkiemerhaie und Hundshaie) fanden die ganze Aktion ziemlich interessant und sind teilweise so nahe an mich herangekommen, dass ich mich nicht gewagt habe mich zu bewegen da ich sie sonst berührt hätte und vorher vergessen hatte zu fragen ob sie mich dann angreifen. Der größte von ihnen war eine Dame mit niedlichen 3m Länge. In dem Becken befanden sich außerdem Stachelrochen, Kugelfische und weitere Meeresbewohner, die man vor den Küsten Neuseelands antrifft. Wie ich im Nachhinein durch Google erfahren habe sind die Siebenkiemerhaie gar nicht so ungefährlich und haben schon einmal einen ihrer Pfleger angegriffen - gut dass die in Napier scheinbar nicht hungrig waren.
Nach dem Aquarium sind wir zurück nach Hause gefahren. Letztes Wochenende (6.+7.) habe ich bei Lara in Te Awamutu geschlafen nachdem wir sage und schreibe drei Eis verspeist haben (eins im Restaurant, eins bei McDonalds und eins bei Burger King), weil wir einfach unheimlich viel Lust auf Eis hatten - danach dann aber auch nicht mehr. Lara wohnt in der Nähe von Te Awamutu auf einer Farm mit Meerblick und circa 200 Kühen. Sonntags sind wir zu den Glowworm Caves in Waitomo gefahren und das ist definitiv etwas was ich nur empfehlen kann. Zunächst hatten wir einen Maori-Führer der direkt von dem ersten Maori abstammt, der diese Höhlen betreten hat und der uns viele Details und Geschichten erzählen konnte. In der Cathedral-cave hat er uns mit einem Maorilied die Akustik vorgeführt und es war einfach atemberaubend! Den Namen hat die Höhle absolut verdient und das Lied war so faszinierend dass ich es gerne aufgenommen hätte. Zum Boot ging es dann im Halbdunkeln bevor wir im Boot dann in die absolute Dunkelheit glitten wo lediglich die Millionen Glühwürmchen an der Decke leuchteten und in absoluter Stille ging es über den unterirdischen Fluss. Niemand wagte zu Sprechen bis wir auf den Ausgang der Höhle zufuhren. Es war wirklich atemberaubend und es ist definitiv nicht möglich es in Worte zu fassen weshalb ich es gerne dabei belassen möchte.
Nachmittags sind Lara und ich dann zum Maungatautari scenic reserve um da für sage und schreibe 2 Minuten wandern zu gehen um uns dann auf eine Kuhwiese zu setzen, zu picknicken, die Sonne genießen und zu quatschen. Für uns beide ist die Zeit nur so verflogen und wir beide blickten dem Ende unserer Farmzeit entgegen.
Die letzte Woche auf der Farm verlief relativ friedlich und donnerstags habe ich mich bereits von Raewyn und Meg verabschiedet, die auf eine Konferenz in Wellington gefahren sind. Freitag hat mich Allan dann zu Anna nach Hamilton gefahren und mit Tess und weiteren Au-pairs haben wir dann Pizza gemacht und The Wolf of the wallstreet angefangen zu schauen (der uns irgendwann zu langweilig war). Gestern ging es dann für mich zum Zug - der Northern Explorer. Auch wenn es deutlich teurer ist als mit dem Bus kann ich auch dies nur weiter empfehlen. Man fährt durch wunderschöne Landschaften und kann auch auf eine Aussichtsplattform wo kein Glas die Sicht behindert.
Abends bin ich dann in Wellington angekommen wo ich quasi direkt in einen Pub bin um das All Blacks Spiel zu sehen. Dort habe ich mich mit ein paar Leuten gut unterhalten bevor ich relativ früh ins Bett bin. Heute Mittag habe ich dann die Fähre nach Picton genommen wo wir bei der Ankunft in Picton direkt Seelöwen gesehen haben. Picton ist deutlich kleiner als ich es erwartet habe und hier scheint jeder jeden zu kennen. Im Supermarkt wurde ich gefragt ob ich neu in der Stadt bin, weil man mein Gesicht nicht kennt - das hatte ich bisher auch noch nicht. In meinem Hostel bin ich mit einigen netten Leuten in einem Zimmer und mit dem Mädchen aus Norwegen mache ich morgen vermutlich was zusammen - wir haben beide nämlich noch eine weitere Nacht in diesem Hostel gebucht und somit genug Zeit etwas zu unternehmen und die wundervolle Landschaft zu genießen, bevor es für mich weiter nach Christchurch geht.
In den kommenden Tagen werde ich mich a) häufiger melden und b) versuchen zu jedem Eintrag einen englischen hinzuzufügen für meine Gastfamilie.




Vom Northern Explorer aus

Wellington bei Nacht
14.9.14 10:22
 
Letzte Einträge: Ein Festmahl nach dem anderen, [Feels like] falling down, Kurze Zusammenfassung von viel Erlebtem, Land of the earthquakes, Cute buddies, Back to where it began


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