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Back to where it began

29.09.2014 - 00:19 Uhr Düsseldorf - 11:19 Uhr Aukland
Freitagmorgen war ich zunächst im Dunedin Settlers Museum (ist nämlich umsonst), was wirklich interessant war. Es ging hauptsächlich darum wie der ersten Europäer hier gelebt haben und zog sich dann bis in die heutige Zeit - unter anderem mit Eindrücken aus den Weltkriegen (wo teilweise sogar deutsche Flaggen, Helme, u.ä. ausgestellt waren). Danach hat mich Anna wieder abgeholt und zusammen mit Ian und den Amerikanerinnen sind wir zunächst ein Eis essen gegangen und nachdem Ian sich in ein Cafe verabschiedet hat sind wir dann die Pferde vom Behindertenreiten füttern gegangen (was in den Wintermonaten immer Ehrenamtliche übernehmen).
Anna und ich haben Ian dann in einem irischen Pub getroffen, ein Bier getrunken und was erzählt. Bei ihr lief es auf der Farm ziemlich ähnlich ab als sie da war und es tat gut sich darüber auszutauschen. Danach ging es was Essen, wo ich mir einen Wrap gegönnt habe. Die beiden haben sich dann von mir verabschiedet und ich habe den Abend im Hostel verbracht und mit Annika zusammen den Hindu-Geschichten von dem Inder aus unserem Zimmer gelauscht, was super interessant aber auch unglaublich kompliziert war.
Samstag sind Annika und ich dann zu der steilsten Straße der Welt gefahren, die zwar nicht so steil aussieht, aber wenn man hochläuft es doch deutlich zu spüren bekommt. Davor hatte sie mir einen Secondhandshop gezeigt (warum erfahre ich das erst jetzt?!), der super viel Auswahl hatte und unheimlich günstig war (Levis Jeans für 25$). Ich hab ein paar Sachen anprobiert, aber mir lediglich ein super süßes Armband mitgenommen. Dann hieß es für mich auch schon Abschied nehmen um zum Flughafen zu fahren. Da ich nicht im Vorfeld eingecheckt hatte, hatte ich einen Gangplatz, sodass der Flug ziemlich langweilig war, aber dafür war er ja auch nur kurz.
Da das mit dem Abholen vom Flughafen etwas komplizierter ist habe ich den Bus genommen (16$ für 40 Minuten Fahrt). Im Hostel haben die anderen Damen aus Deutschland auf mich gewartet und gemeinsam mit Vanessa, Tess, Anna und Lydia ging es zum Spookers - ein Horrorhaus. Im Vorfeld haben die sich gegenseitig solche Angst gemacht, dass sie eigentlich nur die harmloseren Touren machen wollten. Wir haben also mit Disturbia angefangen, wo man mit 3D Effekten und Illusionen überrascht wird und die meisten Darsteller als Clowns oder ähnliches verkleidet und geschminkt sind. Von der Aufmachung war ich wirklich begeistert - die Schminke war (vor allem bei den Zombies) super gut gemacht, es waren viele Darsteller die unglaublich eklige Geräusche von sich geben konnten und das Setting war ebenfalls sehr gut gemacht.
Dankenswerterweise wurde ich dann vor geschickt und in einer Reihe ging es dann durch das Labyrinth. Einer der Typen packte dann Vanessa und da sie nicht mehr aufhörte zu schreien fand er es lustig sie nicht mehr loszulassen (ich im übrigen auch). Die fiesesten Stellen fand ich wenn es absolut dunkel wurde, man nichts mehr sehen konnte oder es 'blitzte' und man kaum erkennen konnte wo man hinlief. Ich habe mich dann teilweise vorgetastet und hatte da ein bisschen Angst einem Typen ins Gesicht zu packen, aber gut. Wenn man ein bisschen darauf achtet bekommt man ziemlich schnell raus wo jemand heraus kommt oder sich versteckt und wartet. Die dürfen einen nämlich auch anpacken, umgekehrt aber nicht (wenn es einem zu viel wird kann man Stopp sagen und die lassen von einem ab).
Nach Disturbia ging es in The Hunting House. Da der Gebäudekomplex eine ehemalige Psychiatrie ist, ist diese Attraktion einer Psychiatrie nachempfunden - so wie man sie aus dem Horrorfilm kennt. Diese Runde soll die Schlimmste sein und ich fand sie definitiv gruseliger als die vorherige (auch wenn ich hier schon wieder vorgehen musste). Als wir eine Treppe hoch mussten wartete davor ein Kerl mit schwarzer Maske und unheimlichem Outfit auf uns. Er ließ ein paar passieren und da Vanessa ihm verbot sie anzufassen oder ähnliches packte er sich Anna und zog sie mit sich in einen anderen Raum. Ich konnte ihr leider nicht helfen, da ich fürchterlich lachen musste und so warteten wir einfach bis er sie wieder freigab. Ich war die ganze Zeit völlig konzentriert und die Person die hinter mir war hat sich ständig an mir festgehalten und so gingen wir in einen weiteren Raum wo auf einmal alle anfingen zu schreien und ich nicht verstand warum, bis mir jemand sagte schau mal nach oben, da sitzt einer - ich bin schon ein Blitzmerker. Beim Weitergehen sinnierten wir darüber (auf Deutsch) ob wir wohl durch die Darstellervorhänge gehen konnten. Als Antwort kam aus dem Vorgang eine raus und antwortete uns auf Deutsch dass wir das nicht dürfen und versuchte uns dann in unserer Sprache Angst einzujagen (die hab ich persönlich ja gefeiert). Mit ein paar Händen auf meinen Schultern spazierte ich dann weiter. Nach ungefähr fünf Minuten hörte ich von hinten ein Räuspern und ein "Äh... Kerstin?", weshalb ich mich natürlich umdrehte und einem Monster in die Augen blickte. Ich konnte nicht mehr vor Lachen und musste mich erst einmal auf den Boden setzen. Der Kerl hat sich bei mir für's mitnehmen bedankt und ist dann abgezischt, wobei er uns alle in einem Lachkrampf zurückgelassen hat. Danach war die ganze Aktion leider nicht mehr so gruselig, da wir durchgängig Lachen mussten.
Abends habe ich mich dann mit der Kanadierin und der Französin auf meinem Zimmer unterhalten, welche beide wirklich super nett sind. Am nächsten Morgen habe ich mich mit den anderen in einem Bagleshop getroffen und von da aus sind wir zum Skytower, wo wir auch hochgefahren sind. Die Aussicht war glücklicherweise ziemlich gut und im Souvenirshop habe ich mir einen Kiwi als Kuscheltier gekauft, der soooo flauschig ist (und noch einen Namen braucht). Danach haben wir uns einen Wrap geholt, wo wir Eric wieder getroffen haben, und sind die Stadttour mit dem Auto abgefahren. Am Steg haben wir angeholt und sind entlang gelaufen, wobei Vanessa und ich schön nass geworden sind, da es anfing zu regnen. Geendet haben wir auf dem Mount Eden. Bevor ich ins Hostel zurückgebracht wurde sind wir noch zu einem Cookieshop (und ich habe wirklich noch nie so leckere Cookies gegessen). Leider hieß es dann schon Abschied nehmen. Ich werde die Mädels echt vermissen und wünsche ihnen noch eine tolle Zeit hier in Neuseeland.
Ich war dann noch was einkaufen und habe mich wieder lange mit Maelle und Sam unterhalten, wobei Sam dabei war alles auszumisten und mir 2 Oberteile geschenkt hat. Maelle und ich haben ihr ein paar Euromünzen gegeben (sie sammelt nämlich Münzen) und dafür Schlüsselanhänger aus Kanada bekommen - was ich so eine tolle Idee fand. Ich habe ihr versprochen etwas nach Hause zu schicken und werde wenn ich Zuhause bin mal schauen was das denn sein wird.
Heute werde ich nicht mehr viel machen außer mir ein leckeres Mittagessen gönnen und noch etwas durch die Stadt laufen. Ich bin frisch geduscht und fertig zur Abreise. Dienstag Nachmittag werde ich voraussichtlich in Düsseldorf landen. Nach 3 Stunden Aufenthalt in Dubai und mal wieder Zwischenstopp in Australien.
Ich freue mich auf alle, die ich Zuhause gelassen habe, aber ich werde vieles hier vermissen!

At the end of the day, some you win, some you don't
So I'm glad that I'm here with some friends that I know
Always there with a smile saying "You're not alone"
Singing La, La La La, que sera
- Justice Crew, Que Sera





29.9.14 00:22
 
Letzte Einträge: Ein Festmahl nach dem anderen, [Feels like] falling down, Kurze Zusammenfassung von viel Erlebtem, Land of the earthquakes, Cute buddies


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